Wirtschaftslage Irland 2008

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Flagge Irland.jpg

Aktuelle makroökonomische Lage und Strategie Irlands

Entwicklung makroökonomischer Indikatoren

Seit Eintritt in die Europäische Währungsgemeinschaft 1973[1] stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Irlands überdurchschnittlich im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstaaten. Zwischen 1994 und 2006 erhöhte sich das BIP durchschnittlich jährlich um 7,3 %. [2] Von 1997 an verringerte sich das BIP Wachstum von 11,3 Prozentpunkte auf bis zuletzt im Jahr 2007 auf 5,2 Prozentpunkte.[3]

Mehr als 90 Prozent des BIPs im Jahr 2007 wird mit dem Export von Waren und Dienstleistungen erwirtschaftet. [3] Die exportierten Waren und Dienstleistungen betrugen im Jahr 2007 150,52 Mrd. Euro und das BIP lag bei 152,15 Mrd. Euro. [3] Insgesamt hat Irland eine Einwohnerzahl von 4,2 Mio.. Somit beträgt im Jahr 2007 das BIP pro Kopf 43.260 Euro.[4]

Von 1993 ist die Arbeitslosenquote aufgrund des Wirtschaftswachstum von 15,6 Prozent auf 4,5 Prozent im Jahr 2007 gesunken. Die Republik Irland hat damit die niedrigste Arbeitslosenquote innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums.[2]

Zu den wichtigsten Handelspartnern Irlands gehören das Vereinigte Königreich, die USA, Belgien und Deutschland.[4] Zu den wichtigsten Branchen gehören das Kredit-, Versicherungs- und Immobiliengewerbe mit 26,2 Prozent Anteil am BIP, verarbeitendes Gewerbe, Bergbau, Energie- und Wasserversorgung 25,4 Prozent , öffentliche Verwaltung, Erziehung, Gesundheit 20,0 Prozent, Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Kommunikation 16,9 Prozent, Baugewerbe 9,8 Prozent sowie Land-, Forstwirtschaft und Fischerei mit 1,7 Prozent. [5]


Investitionen im Inland

Der Bestand an direkt investierten Kapital sank in Irland in den Jahren 2003 bis 2006 um ca. 20 Prozent p.a.. [4] Diese Senkung weist auf eine nachlassende Attraktivität des Wirtschaftsstandortes hin.[2] [4] Die Handelsbilanzüberschüsse verringerten sich in den letzten Jahren. Zurückzuführen ist das unter anderem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, welches die Importe insbesondere aus den USA vergünstigten, gleichzeitig stiegen dadurch die Preise für die Exporte.[2] Dennoch stiegen die Exporte in den vergangenen Jahren um 2,1 Prozent p.a.. Das Defizit der Leistungsbilanz betrug 7,3 Mrd. Euro und betrug damit 4,2 Prozent des BIPs.[2]


Fiskalpolitik

Aufgrund des gesunkenen BIP Wachstums versucht die irische Regierung im Sinne von Keynes mit einem staatlichen Investitionsprogramm die Konjunktur zu stützen. Sie nimmt daher wieder eine Neuverschuldung in Kauf. Mit dem "National Development Plan" in Höhe von 183,7 Mrd. Euro investiert die Regierung in die defizitäre Infrastruktur.[4] Trotz Abflauen der Konjunktur und darin einhergehenden sinkenden Steuereinnahmen hält die Regierung an der bisherigen Steuerpolitik fest und plant voraussichtlich 2008 keine Steuererhöhungen.[2]

Der Realitätsgehalt der Crowding-In-These

Im Folgenden soll die Crowding-In-These bzw. Theorie des Verstärkungseffekts für Irland überprüft werden. Diese besagt, dass bei einer restriktiven Fiskalpolitik – z.B. durch eine Senkung der Staatsausgaben – durch eine erhöhte private Investitionsnachfrage das Volumen der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage konstant bleibt. [6] Zur Berechnung der einzelnen relativen Kennzahlen wurden aus Gründen der Einheitlichkeit jeweils deren Nominalwerte herangezogen, da für einige Werte keine inflationsbereinigten Größen erhältlich waren.


Entwicklung der Staatsausgaben

Abb. 1.1 Anteil der Staatsausgaben am BNE

Absolut betrachtet stiegen die Staatsausgaben Irlands im Zeitraum 1970 bis 2007 permanent und erhöhten sich auf das 51-Fache des Ausgangswertes von 1970. Setzt man die Staatsausgaben G in das Verhältnis zum Bruttonationaleinkommen (BNE), erhält man die Staatsquote. Wie sich aus Abbildung 1.1 erkennen lässt, ist das Ausgabeverhalten der irischen Regierung von starken Schwankungen im Intervall von 13,5% bis 20 % gekennzeichnet. Nach einer beständigen Erhöhung der Staatsquote bis Mitte der 1980’er Jahre sind zwei Phasen erkennbar, in denen man versuchte, den Anteil zu senken. Jedoch wurden ab 2000 im Rahmen eines staatlichen Entwicklungsprogramms die Ausgaben erneut gesteigert, was auch zu einem Anstieg der Staatsquote führte. Zur Ermittlung der 5-Jahres-Periode, in der der Staatsanteil am BNE am stärksten sank, wird folgende Formel verwendet:
Durch Berechnung ergibt sich 1994 als Jahr, in dem sich die Staatsquote am meisten verringert wurde, und somit als Betrachtungszeitraum 1994 bis 1998.


Analyse der Crowding-In-These

Abb. 1.2 Crowding-In Effekt Irland

Anhand Abbildung 1.2 werden das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die Anteile von Staatsausgaben und privaten Investitionen am BNE, nominaler Zinssatz sowie die Arbeitslosenquote für die oben berechnete Periode sowie die darauffolgende 5-Jahres-Periode 1999 bis 2003 dargestellt. Im klassischen AS-AD-Modell sollte die Produktion, also das BIP, bei konstantem Preisniveau aufgrund der Senkung der Staatsausgaben kurzfristig sinken, da eine Komponente der volkswirtschaftlichen Gesamtnachfrage, nämlich G, verringert wurde. Mittelfristig soll die private Investitionsnachfrage diesen Rückgang kompensieren, da niedrige Zinssätze aufgrund von Preisniveauanpassungen private Investitionen fördern, und somit vorherige Wachstumsraten des BIP ermöglichen. [7]

In Irland treffen einige der Aussagen des Verstärkungseffekts zu, einige weichen jedoch von dessen Theorie ab. Parallel zum Senken der Staatsquote am BNE tritt die kompensatorische Wirkung der privaten Investitionen auf, sodass nicht nur eine Rückkehr zu alten Wachstumsraten der Produktion, sondern gar noch höheres Wachstum ermöglicht wird. So sinkt in der ersten Betrachtungsperiode der Anteil der Staatsausgaben am BNE von 18,9% in 1994 auf knapp 16% in 1998, während der Anteil privater Investitionen von 15,3% auf 21,5% nahezu in die Höhe schießt. Wie im theoretischen Modell geht der Anstieg privater Investitionen mit einem fallenden nominalen Zinssatz einher. Dieser fällt zwar nur leicht von 5,9% auf 5,5% in der ersten Periode, jedoch sank er bereits stark von 1993 auf 1994 von 9,3% um 3,4 Prozentpunkte. Im zweiten Betrachtungszeitraum gibt der Zinssatz erneut deutlich nach und sinkt auf 2,3% in 2003. Aufgrund des hohen Investitionsaufkommens trotz geringer Änderung des Zinssatzes in der ersten Periode sind noch andere Ursachen für das gestiegene Investitionsvolumen zu vermuten wie z.B. ein investitionsfreundliches Klima sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. In der darauffolgenden Periode 1999 bis 2003 stagniert zuerst die Staatsquote auf 16% und steigt dann leicht auf 18%. Der Anteil nicht-staatlicher Investitionen erhöht sich abermals auf einen Wert von 23,5% und fällt dann leicht auf 21,8% in 2003 zurück. Beachtlich sind die Entwicklungen des BIP-Wachstums und der Arbeitslosenquote. In den Betrachtungszeiträumen wuchs das BIP durchschnittlich um 12,5% jährlich: Eine Quote, die ihresgleichen in West- und Mitteleuropa sucht! Ebenso sank die Arbeitslosenquote im Zeitraum 1994-1998 von 15,3% auf 7,5% um knapp 7 Prozentpunkte. In der zweiten Betrachtungsperiode fiel sie erneut und pendelte sich um die 4,5% ein.


Fazit

Es deutet daraufhin, dass die mittelfristige Crowding-In-These auf Irland größtenteils zutrifft, wenn man relative Kennzahlen auswertet. Es fand eine Senkung der Staatsausgaben statt, die mit einem gesteigerten privaten Investitionsvolumen einherging. Die theoretischen Aussagen über die Entwicklung des Produktionsniveau treffen nicht vollständig zu, da das BIP in der ersten 5-Jahresperiode stark wächst und erst in der Folgeperiode niedrigere Wachstumsraten aufweist. In Anbetracht der hohen Steigerungen des BIP hat diese Abweichung von der Theorie scheinbar keine negativen Auswirkungen.

Die Phillips-Kurven im Zeitablauf

Die Phillips-Kurven beobachten den Zusammenhang zwischen den Preisen bzw. der Preisstabilität und der Arbeitslosenquote. Dabei betrachtet die ursprüngliche Phillips-Kurve die Beziehung zwischen Inflation und Arbeitslosenquote. Die erweiterte Phillips-Kurve stellt dagegen einen Zusammenhang zwischen der Veränderung der Inflationsrate und der Arbeitslosenquote her.[8] Nachfolgend sollen beide Kurven verglichen werden.


Die ursprüngliche Phillipskurve

Abb. 2.1 Ursprüngliche Phillipskurve

Betrachtet man die Zeitabschnitte in Abb. 2.1, so lässt sich eine Veränderung der ursprünglichen Phillips-Kurve feststellen. Von 1978-1987 lag eine weite Streuung der Punkte vor. In der zweiten Dekade von 1988 bis 1997 waren sie nicht mehr so weit gestreut. Ein Grund für die weite Streuung war eine hohe Inflationsrate. Diese lag zum Teil in den ersten Jahren über 20, bei einer Arbeitslosenquote von 8% bis 9%. Ein weiterer Grund hierfür lag in einer relativ hohen Arbeitslosenquote. In den Jahren 1985, 1986 und 1987 lag diese zwischen 16% und 17%, bei relativ kleiner Inflationsrate. Zwischen 1984 und 1986 sank die Inflationsrate stetig. Währenddessen hielt sich die Arbeitslosenquote auf einem relativ hohen Level. Erst ab 1994 pegelte sich das Niveau der Inflationsrate und der Arbeitslosenquote auf geringem Wert ein. Damit ist auch die geringe Streuung der letzten Zeitreihe zu erklären. Die verwendete Periodisierung war dahingehend sinnvoll, dass durch die Wahl der drei Dekaden eine gute Vergleichbarkeit gewährleistet war. Eine Periodisierung von zwei Zeitreihen hätte zu wenige Möglichkeiten der Vergleichbarkeit geboten. Die Verwendung von vier und mehr Perioden wäre in dem Fall nicht sinnvoll gewesen, da dies zu unübersichtlich geworden wäre. Ein Zusammenhang zwischen der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate ist in den betrachteten Zeiträumen nicht immer gegeben. Die Daten bestätigen demnach nicht, dass eine geringe Arbeitslosenquote zu einer hohen Inflationsrate führt. Die Aussagekraft des Modells hat somit an Bedeutung und Aussage verloren.


Die erweiterte Phillipskurve

Abb. 2.2 Erweiterte Phillipskurve

Für die erweiterte Phillips-Kurve lassen sich in Abb. 2.2 die gleichen Beobachtungen bezüglich der Streuung machen, wie bereits in Abb. 2.1. War in der ersten Dekade die Streuung noch sehr groß, so wurde sie in der zweiten und dritten Dekade immer geringer. Die erste Dekade deckt sich größtenteils mit den Überlegungen des negativen Zusammenhangs der erweiterten Phillips-Kurve. Abgesehen von ein paar Abweichungen ist die Veränderung der Inflationsrate immer in den Jahren negativ, in denen eine hohe Arbeitslosenquote vorliegt. 1988-1997 lag dieser Zusammenhang ebenfalls überwiegend vor. Nur in drei Jahren gab es davon Abweichungen. Die dritte Dekade entspricht nur bedingt den Überlegungen, dass bei einer geringen Arbeitslosenquote die Veränderung der Inflationsrate positiv ist. Nur in fünf von zehn Jahren liegt eine Bestätigung dieser Theorie vor. Trotz Abweichungen in einigen Jahren beschreibt die erweiterte Phillips-Kurve die Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Preisstabilität besser als die ursprüngliche. Doch ist in den letzten Jahren zu erkennen, dass auch die erweiterte Phillips-Kurve an Aussagekraft verliert. Entsprach die betrachtete Periode von 1978-1987 noch genau der Aussage des Modells, so erfüllte sie in der Dekade von 1998-2007 nur noch zur Hälfte die Voraussetzungen dafür.


Die normale Arbeitslosenquote und die Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik

Aus Abb. 2.2 lässt sich die normale Arbeitslosenquote, auch natürliche Arbeitslosenquote genannt, für die erste Periode ablesen: diese lag bei ca. 11%. Die Arbeitslosenquoten für die anderen Dekaden lassen sich dagegen nicht ablesen. Durch Umstellung der Regressionsfunktion lassen sich diese jedoch berechnen. Daraus ergibt sich für 1978-1987 eine natürliche Arbeitslosenquote von 11%, was dem bereits abgelesen Niveau entspricht. Für 1988-1997 ergab sich durch die Berechnung eine natürliche Arbeitslosenquote von 2% und für 1998-2007 von 15%. Steigt die tatsächliche über die natürliche Arbeitslosenquote, sollte gemäß Definition die Inflationsrate in diesen Jahren steigen.[9] Dies trifft für die betrachteten Zeiträume nicht zu. Die Inflationsrate sinkt und steigt, unabhängig davon, ob die tatsächliche Arbeitslosenquote über oder unter der natürlichen Arbeitslosenquote liegt. In der Wirtschaftspolitik sollte die erweiterte Phillips-Kurve verwendet werden. Jedoch ist zu beachten, dass diese bereits nicht mehr für jedes Jahr zutrifft und in Zukunft vielleicht auch an Aussagekraft verlieren wird.

Desinflationsopfer

Abb. 3.1 Entwicklung der Arbeitslosenquote und Inflationsrate in Irland
Abb. 3.2 Entwicklung der kurzfristigen Nominalzinsen in Irland

Zu untersuchen und interpretieren ist das Desinflationsopfer der 7-Jahresperiode von 1965 bis heute, bei der die Inflationsrate von Irland um die meisten Prozentpunkte reduziert wurde. Die jährliche Inflationsrate Irlands sank 1981-1987 von 20,4 auf 3,13 Prozentpunkte. (Siehe Abb. 3.1) In diesem Zeitraum stieg das Opferverhältnis von 2,91 auf 3,13. Dieses Opferverhältnis sagt aus, dass die Senkung der Inflationsrate um 17,27 Prozentpunkte mit einer kumulierten Arbeitslosenquote (ALQ) in Höhe von rund 54 Prozentpunkten erkauft wurde.

Es gibt verschieden Ansätze, die sich mit der Beziehung von Arbeitslosenquote und Inflation beschäftigen. In diesem Artikel wird auf zwei genauer eingegangen.

1. Nach den Annahmen der Phillipskurve gibt es eine natürliche Arbeitslosenquote (nat. ALQ: Un), bei der die Inflation in der folgenden Periode konstant bleibt. Folgende Formel zeigt, wenn U gleich Un ist, ist die Inflation der nächsten Periode gleich der Inflation der vergangenen Periode.[10]

[10] Variablen Erläuterung künftige Inflation Philipskurve

Liegt die ALQ Unterhalb der nat. ALQ steigt die Inflation in Periode t+1, wohingegen die Inflation sinkt, wenn die ALQ über der nat. ALQ liegt. Die ALQ kann nur unter die nat. ALQ sinken, wenn eine expansive Geldpolitik betrieben wird, welche die Inflation steigen lässt. Im Gegensatz dazu sinkt die Arbeitslosenzahl bei einer restriktiven Geldpolitik.[10] Weiterhin wird in der Formel von einer adaptiven Preisentwicklung ausgegangen. Das bedeutet, dass die die zukünftige Inflation von der Inflation der vergangenen Periode abhängt. Bezogen auf Irland wird in diesem Artikel von einer nat. ALQ in Höhe von 6,87 Prozent ausgegangen. Ermittelt wurde diese mit dem arithmetischen Mittel der Variablen NAWRU von 1965 bis 1980 aus den Daten der Ameco Datenbank. Da die tatsächliche ALQ in Irland oberhalb der nat. ALQ liegt, sinkt die Inflation im betrachteten Zeitraum stetig unter die Inflationsrate der Vorperiode. Die Steigung der ALQ war die Folge einer restriktiven Geldpolitik der Zentralbank, welche sich unter anderem in der Zinsentwicklung des Landes widerspiegelte. (Siehe Abb. 3.2) Aufgrund der Restriktiven Geldpolitik stiegen die Zinsen in Irland 1982 auf 17,5 Prozent, sie machte somit die Nachfrage nach Geld teurer.

2. Basierend auf dem Modell der Phillipskurve formulierte Robert Lucas seine Kritik und entwickelte die Theorie der kostenlosen Desinflation. Lucas kritisierte zwei Annahmen der Phillipskurve:

a. Zweifel an der Relevanz eines Lohnanpassungs-Mechanismus.[10] Nach Lucas haben die Löhne langfristig die Höhe, welche den Arbeitsmarkt stets im Gleichgewicht hält. Lediglich, wenn die Unternehmen und Arbeitnehmer sich mit der Prognose des erwarteten Preisniveaus irren weicht der Lohn vom Markträumenden Lohn ab. Lucas geht also davon aus, dass die ALQ im Durchschnitt der natürlichen nat. ALQ entspricht. Lediglich durch Irren über die zukünftige Entwicklung des Preisniveaus kommt es zu einer Abweichung von der natürlichen ALQ.[10]

b. Kritik an der Annahme der adaptiven Erwartungen. Lucas bestreitet einen Zusammenhang von der gegenwärtigen Inflationsrate für die zukünftige Inflationsrate. Im Gegenzug stellte er die Theorie der rationalen Erwartungen auf, nach deren Aussage Arbeitnehmer und Unternehmen die Erwartungen für die zukünftigen Preise auf der Grundlage ihrer individuellen Einschätzungen für die Entwicklung zukünftiger Wirtschaftspolitik bilden.[10]

Unter der Annahme rationaler Erwartungen existiert kein Zusammenspiel zwischen Output bzw. Arbeitslosigkeit und Inflation. Es ist danach möglich eine Inflation von Null in der nächsten Periode zu erreichen, ohne eine übermäßige Steigerung der Arbeitslosigkeit zur erreichen. Dies ist möglich, wenn die Politik glaubwürdig vermitteln kann, dass sie eine restriktive Nachfragepolitik durchführt, so dass Pe+1 = P (Pe+1: erwartete Inflationsrate) ist. Was bedeutet, dass sie eine Null-Inflations-Politik verfolgt. Begründet werden kann dies damit, dass die Löhne auf Basis vorausschauender Erwartungen festgelegt werden. Die Inflation der Vergangenheit spielt nach Lucas keine Rolle. Die Erwartungen werden auf Grundlage der angekündigten Wirtschaftspolitik gemacht. Die Nominallöhne werden daraufhin automatisch auf das zur Sicherung der Vollbeschäftigung und einer Inflation von null angemessene Niveau festgelegt.[10] Betrachtet man die Entwicklung der Desinflation und der ALQ (Siehe Abb. 3.1) in Irland fällt auf, dass die ALQ sehr stark steigt und dass eine Inflationsrate von Null bei gleichzeitiger Vollbeschäftigung nicht erreicht wurde. Dies könnte im Sinne der Lucas Kritik mit geringer Glaubwürdigkeit der Geldpolitik der Zentralbank begründet sein. Weiterhin weicht die ALQ deutliche von der nat. ALQ ab. Das deutet daraufhin, dass im Sinne der Lucas-Kritik die Politik der irischen Notenbank in dem hier betrachteten Zeitraum nicht deutlichen den Arbeitnehmern und Unternehmen kommuniziert wurde.[10]

Kritisch zu bemerken ist, dass die Voraussetzungen der Theorie der kostenlosen Desinflation im Zusammenhang selten existieren. Daher kann man nicht genau anhand der vorliegenden Daten festmachen, ob es an der wenig glaubwürdigen Politik der Zentralbank lag, dass die Arbeitslosigkeit in Irland so stark gestiegen ist, oder ob ein anderer Faktor dafür verantwortlich ist.

Die Inflationsbekämpfung in den Jahren 1981 bis 1987 in Irland war erfolgreich. Die Inflationsrate ist stark gesunken. Allerdings zu hohen Kosten in Form von Arbeitslosigkeit. Langfristig wird sich nach Aussagen der Philipskurve die Inflationsrate an die nat. ALQ anpassen.[10]

Zusammenhang Multilateraler Wechselkurs und Lohnstückkosten

Die Gegenüberstellung des multilateralen Wechselkurses und den Lohnstückkosten zeigt, dass die Kurvenverläufe jeweils einen tendenziellen Aufwärtstrend aufweisen. Mit den Lohnstückkosten werden die Lohnkosten, die zur Erstellung einer Produktionseinheit aufzuwenden sind angegeben. Diese sind wesentliche Einflussfaktoren des realisierbaren Preisniveaus und haben folglich Auswirkungen auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. [11]

Abb. 4.1 Statistischer Zusammenhang von multilateralen Wechselkurs und Lohnstückkosten

Unter der Annahme, dass das Preisniveau im Ausland konstant ist oder einen geringeren Anstieg im Vergleich zum Inland aufzeigt, wirken sinkende Lohnstückkosten im Inland dämpfend auf das Preisniveau und beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit positiv.[12] Ein Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit ist der multilaterale Wechselkurs. Dieser berücksichtigt neben den währungsbedingten Veränderungen die Entwicklung der internationalen Preisrelationen zwischen dem Inland und dessen wichtigsten Handelspartnern. Sodass die Wertentwicklung der inländischen Währung gegenüber anderen Ländern, die entsprechend ihrer außenwirtschaftlichen Bedeutung für Irland gewichtet werden, dargelegt wird.[13] Das Ergebnis verdeutlicht, dass der multilaterale Wechselkurs zu etwa 40% von den Lohnstückkosten determiniert wird. Darüber hinaus kann abgeleitet werden, dass beide Indikatoren eine jeweils gleichgerichtete - positiv korrelierte - Wertentwicklung haben. Die Berechung des statistischen Zusammenhangs ergibt eine Korrelation von 0,39 (Abb. 4.1).


Die Segmentierung der Zeitreihe in die Dekaden 1993-1999 und 2000-2006 zeigt, dass der Wechselkurs zunächst eine reale Aufwertung erfährt, in den Folgejahren abschwächt und seit dem Jahr 2003 allmählich ansteigend ist. Während der ersten Dekade steigen die Lohnstückkosten Irlands eher zurückhaltend. Seit 1999 ist ein erhöhter Lohnstückkostenzuwachs zu erkennen, sodass die Lohnstückkosten zeitweise prozentual signifikanter steigen als der multilaterale Wechselkurs. Um die Hintergründe darlegen zu können, wird darüber hinaus die Entwicklung der Lohnstückkosten der Hauptlieferländer Vereinigtes Königreich und Deutschland betrachtet. Zudem sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zum größten Exportmarkt, den USA, die im Jahr 2006 18% der Gesamtausfuhren Irlands prägte, zu untersuchen.[14] In den Anfangsjahren der EU-Zugehörigkeit wurde die irische Wirtschaft durch hohe Strukturfördermittel der Europäischen Union, die zur Förderung ihrer Wettbewerbsfähigkeit dienten, unterstützt. [15] Die wirtschaftliche Umschwungphase setzte in den 90er Jahren ein; Unter anderem erzielt durch Beschäftigungspakte, wie bspw. dem „National Partnership Agreement“, welcher die zwingende Lohnzurückhaltung zum Inhalt hatte. Der bezweckte Effekt setzte zeitverzögert um 1993, dem Anfangsjahr der aufstrebenden Konjunkturphase ein. [16] Während den ersten 8 Jahren der Währungsunion verschlechterte sich die Wettbewerbsfähigkeit Irlands, unter anderem bedingt durch die Euro-Aufwertung. Die irische Wirtschaft erlitt einen herben Verlust von 17%, begründet durch die analog verlaufende Dollar-Aufwertung,[17] die aufgrund der starken Handelsbeziehungen zu den USA negative wirtschaftliche Auswirkungen mit sich brachte. Darüber hinaus weisen die Lohnstückkosten von Deutschland einen geringeren Zuwachs auf als die expansiv wachsenden Lohnstückkosten in Irland. Das verdeutlicht zum einen, dass die Löhne stärker steigen als die Produktivität der Arbeit und zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Handelspartnern beeinträchtigt ist.

Abb. 4.2 Multilateraler Wechselkurs und Lohnstückkosten (Total Economy)

Nach empirischen Erhebungen der EU-Kommission (1997-2007) betragen die jährlichen Zuwachsraten der Lohnstückkosten in Deutschland 0,3%, Irland 3,4% und im Vereinigten Königreich 2,8%,[18] belegbar durch den unterschiedlichen Anstieg der Lohnstückkostenverläufe der 3 Vergleichsländer (Abb. 4.2). Im Zeitraum 1999-2006 sind die Verbraucherpreise in Deutschland - in Relation zum EU Durchschnitt - um 4,4 % gesunken, die in Irland hingegen um 11,5% gestiegen. [17] Die Auswirkungen des Ölpreisanstiegs verstärken die Verbraucherpreisinflation und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Irlands zusätzlich.[19] Noch stärker als Deutschland waren Irland und das Vereinigte Königreich von der Verschlechterung der Terms of Trade wie z.B. Anstieg der Ölpreise im Jahr 2000 betroffen. Da sie stärkere Handelsbeziehungen mit dem EU-Ausland unterhalten. Verstärkt wird der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit durch rückläufige Investitionsförderungen aufgrund von Sparzwängen der Regierung und dem starken Euro. [2] Zwar ist der Zusammenhang der zu untersuchenden Indikatoren Irlands schwach ausgeprägt, umso signifikanter wirken die Determinanten Terms of Trades sowie die Wechselkursänderungen auf den multilateralen Wechselkurs. Im Ranking der Wettbewerbsfähigkeit des Weltwirtschaftsforums verlor die irische Wirtschaft den 5.Rang und platzierte sich auf Rang 22 im vergangenen Jahr.[20]

Expansive Fiskalpolitik bei offenen Güter- und Finanzmärkten

Abb. 5.1 Handels-, Kapital- und Leistungsbilanz, Staatsausgaben

Bei Irland handelt es sich um eine offene Volkswirtschaft, da hier die Staatsausgaben kontinuierlich ansteigen. Da in Irland nicht von einer Steuererhöhung auszugehen ist, wird nicht eine restriktive, sondern eine expansive Fiskalpolitik im Zeitraum von 1995 - 2000 und weiterhin 2001 - 2005 betrachtet. Somit wird eine absolute Analyse vorgenommen, da die Vergleichsgröße BNE in der genutzten Datenbank nicht vorhanden war. Dadurch ergibt sich eine andere Perspektive als in Punkt 2.

Die expansive Fiskalpolitik bewirkt eine Erhöhung der Staatsausgaben oder eine Senkung der Steuersätze. Das Ziel ist hierbei, dass Vollbeschäftigung erzielt werden soll, was schwierig ist, da Irland ein große Zuwanderungsrate hat.

Die expansive Fiskalpolitik beeinflusst die Produktion positiv, da der Staat in die Produktion investiert. Dies kurbelt die inländische Nachfrage nach Gütern an, wie zum Bsp. einen Internetanschluss. Damit steigen die Einkommen der Iren und auch das Preisniveau in der kurzen Frist, da die Staatsausgaben Bestandteil der Gesamtnachfrage ist. Iren kaufen nicht nur inländische Produkte, sondern jetzt auch verstärkt ausländische; sie betreiben Import. In der mittleren Frist müsste sich die Produktion wieder normalisieren, da durch die Erhöhung des Preisniveaus und steigenden Zinsen die Investitionsnachfrage der Haushalte durch die Staatsnachfrage ersetzt wird. Durch die Ausweitung der Produktion werden mehr Leute beschäftigt und somit auch die Arbeitslosigkeit gesenkt. Des Weiteren werden nun nicht mehr alle inländischen Güter im Inland verkauft, was zur Folge hat, dass sie im Ausland angeboten werden können. Exporte und Importe werden in der Handelsbilanz erfasst. Da die ausländische Nachfrage nach inländischen Gütern in den Jahre 1995- 2002 gestiegen ist, hat sich der Handelsbilanzüberschuss ausgebaut, da hier die Exporte größer waren als die Importe. Wenn man nun die kurze und mittlere Frist betrachtet, müssten durch das erhöhte Preisniveau die Importe steigen und die Exporte sinken. Somit erklärt sich auch der negative Verlauf der Handelsbilanz nach 2002.

Die Handelsbilanz und auch die Dienstleistungsbilanz sind Teile der Leistungsbilanz. Welche die Zahlungsforderungen bzw. die Zahlungsverpflichtungen ggü. dem Ausland erfasst. Die Staatsausgaben beeinflussen die Leistungsbilanz nicht direkt sondern indirekt. Somit wirkte sich das Sinken der Handelsbilanz 2002 auch negativ auf die Leistungsbilanz aus. Diese war zwischen 1995 und 2000 positiv, was bedeutet, dass die Zahlungsforderungen größer als die Zahlungsverpflichtungen waren. Ab 2000 kehrte sich die Situation um. Irland bekommt somit langfristige Kredite vom Ausland. Gründe dafür könnten sein, das Irland viele Staatsanleihen ausgegeben hat und sie von den EU-Ländern Geld in Form von langfristigen Krediten bekamen, sodass die Ausgaben für Zinsen und Tilgung größer waren als die Einnahmen, die Irland vom Ausland erzielt hatte.

Die Kapitalbilanz ist ein Teil der Zahlungsbilanz und erfasst alle Kapitalmarkttransaktionen ggü. dem Ausland. Darunter fallen alle Direktinvestitionen (DI) des Auslandes. Irland ist ein bevorzugtes Ziel für DIs zum Beispiel in den Bereichen Pharma- und Medizinindustrie, Kommunikationsindustrie, Softwareindustrie, Servicezentren und Forschung und Entwicklung. Bei den Zielländern für ausländische Direktinvestitionen weltweit rangiert Irland auf Platz Sieben. [5] Da der Kapitalimport größer ist als der Kapitalexport, wirkt sich das kurzfristig negativ auf die Kapitalbilanz aus. Mittelfristig müssen aber durch das steigende Zinsniveau die Importe teuerer werden und somit die Kapitalbilanz wieder positiv. Das sieht man in den Jahren 1998, 2000, 2004 und ab 2005. Meist läuft der Graph der Kapitalbilanz spiegelbildlich zur Leistungsbilanz, aber durch bestimmte Einflussfaktoren können diese auch voneinander abweichen.

Bei den Übertragungsmechanismen handelt es sich um makroökonomische Ereignisse, so genannte Schocks. Diese haben Auswirkungen auf die Konsumnachfrage, Geldnachfrage oder Arbeitsproduktivität. Bei Irland handelt sich um Politikmaßnahmen in Form von Verbesserungen der Infrastruktur durch Investitionen und auch die Steuerpolitik, die für die Unternehmen günstige Steuersätze anbietet, die sich in Irland ansiedeln wollen.

Im Punkt 2 wurde das Modell des mittelfristigen crowding-in bzw. crowding-out schon betrachtet und ist somit zu bejahen, da die Investitionsnachfrage des Staates durch die der Haushalte ersetzt wird und umgekehrt.

Wirtschaftsprognose für 2009

Arbeitslosigkeit

Abb. 6.1 Entwicklung Arbeitslosenquote in Irland

Seit dem Jahr 2001 beläuft sich die Arbeitslosenquote auf etwa 4,0%.[21] 1996 setzte ein positiver Trend aufgrund arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt ein, der bis 2007 anhielt. Seit 2001 bewegen sich die Arbeitslosenraten in einem Korridor von 4% bis 5%. Das reale Wirtschaftswachstum wird in 2008 deutlich abflauen, was sich dämpfend auf die Konjunkturlage auswirkt. Die Wirtschaftsentwicklung Irlands zeigt, dass die positive Arbeitsmarktlage an den Aufschwung anknüpft. Insofern wird die Prognose für die Arbeitslosenquote in den Jahren 2008 und 2009 nicht mehr unter dem 5%-Level gehalten werden können. Bestehende Regressionsberechnungen prognostizieren ansteigende Arbeitslosenquoten auf bis zu 5,8%.[22]

Bruttoinlandsprodukt

Abb. 6.2 Entwicklung der Faktorproduktivität in Irland
Abb. 6.3 Entwicklung der Inflation in Irland

Für 2009 wird ein Wachstum des BIP um 3,1 % prognostiziert.[21] Ein wichtiger Grund dafür ist der seit Jahren abflauende Wohnungsbausektor. Der hatte noch in den Jahren zuvor zu den großen Konjunkturstützen Irlands gezählt.[23] Dabei geht Irland jedoch nicht in eine Schwächephase über. Stattdessen erfolgt sukzessive ein Abbau von Ungleichgewichten. Diese wurden aufgrund des boomenden Wohnungsbaus und des nicht haltbaren privaten Konsums in den vergangenen Jahren aufgebaut.[23] Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre war durch hohe Wachstumsraten und einen starken Rückgang der Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Jedoch hat jetzt eine Phase des abgeschwächten Wachstums begonnen, die sich wahrscheinlich auch in den folgenden Jahren fortsetzen wird.[5]

Inflation

Aufgrund der erwarteten Steigerung der Arbeitslosigkeit in Irland ist davon auszugehen, dass das Arbeitsangebot auf dem Arbeitsmarkt steigt. Weiterhin wird die Nachfrage nach Arbeit wegen des Abflauens des Wirtschaftswachstums voraussichtlich sinken oder gleich bleiben. Das Wachstum der Faktorproduktivität befindet sich auf einem niedrigen Niveau. (Siehe Abb. 6.2)

Diese Entwicklungen lassen darauf schließen, dass die Reallöhne 2009 sinken,[10] was wiederum Einfluss auf die 2009 erwartete Inflationsrate hat.[24] Aufgrund geringerer Lohnsteigerungen müssen die Preise zur Deckung der Produktionskosten weniger stark angehoben werden. Zusätzlich erschwert ein erwartet niedriges Wachstum der Arbeitsproduktivität den Gewerkschaften hohe Lohnabschlüsse zu tätigen.(Siehe Abb. 6.2)

Weiterhin wird die restriktive Geldmengenpolitik der Europäischen Zentralbank zur Senkung der Inflation beitragen. Die Inflationsrate wird 2009 gegenüber 2007 auf voraussichtlich 2,22 Prozentpunkte sinken.[21] (Siehe Abb. 6.3)

Einzelnachweise

  1. Europa-Europäische Länder, Stand: 21.04.08.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 BayernLB - Länderanalysen - Irland, Stand: 21.04.08.
  3. 3,0 3,1 3,2 Ameco; Stand: 16.05.08.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 bfai Wirtschaftsdaten kompakt - Irland, Mai 2008; Stand: 23.05.08.
  5. 5,0 5,1 5,2 Auswärtiges Amt- Länderinformationen; Stand: 23.05.08.
  6. Mussel: Einführung in die Makroökonomik, S. 187.
  7. Blanchard; Illing: Makroökonomie.3.Auflage, S. 224 - 227.
  8. erweiterte Phillips-Kurve; Stand: 23.05.08.
  9. Blanchard; Illing: Makroökonomie.3.Auflage, S. 249.
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 10,8 10,9 Sachs, Jeffrey D., und Felipe Larain B. Makroökonomik in globaler Sicht. München; Wien; Oldenbourg: Oldenbourg, 2001., S. 575-611.
  11. Sperber; Sprink: Monetäre Außenwirtschaftslehre. Stuttgart 1996, S. 83.
  12. Willms Manfred: Internationale Währungspolitik. München 1995, S. 27.
  13. Rübel, Gerhard. Grundlagen der monetären Außenwirtschaft. München 2002, S. 57.
  14. Bundesagentur für Außenwirtschaft, Stand: 06.05.08.
  15. Wrobel,Ralf:Umstrittende Standortpolitiken in Europa, Stand: 06.05.08.
  16. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; Stand: 06.05.08.
  17. 17,0 17,1 FAZ.Net Ungleichgewichte im Euro-Raum; Stand: 21.04.08.
  18. Wirtschaftskammer Österreich; Stand: 21.04.08.
  19. OECD-Wirtschaftsausblick; Stand: 06.05.08.
  20. Handelsblatt.com: WEF-Ranking, Stand: 04.05.2008.
  21. 21,0 21,1 21,2 Ameco; Stand: 23.05.08.
  22. Ameco; Stand: 06.05.08.
  23. 23,0 23,1 bfai Wirtschaftstrends; Stand: 23.05.08.
  24. Blanchard; Illing: Makroökonomie.4.Auflage, S. 240.


Literatur

  • Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard: Makroökonomie. 3., aktualisierte Auflage. München 2004: Pearson Studium, ISBN 3-8273-7051-5.
  • Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard: Makroökonomie. 4., aktualisierte Auflage. München 2006: Pearson Studium, ISBN 3-8273-7209-7.
  • Sperber, Herbert; Sprink, Joachim: Monetäre Außenwirtschaftslehre. Stuttgart 1996:Kohlhammer, ISBN 3-1701-3769-7.
  • Mussel, Gerhard: Einführung in die Makroökonomik. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. München 2002: Vahlen Verlag, ISBN 978-3800617661.
  • Rübel, Gerhard: Grundlagen der monetären Außenwirtschaft. München 2002: Oldenbourg, ISBN 3-486-25840-0.
  • Sachs, Jeffrey D.; Larain Bascunan, Felipe: Makroökonomik in globaler Sicht. München 2001: Oldenbourg, ISBN 3-486-25826-5.
  • Willms, Manfred: Internationale Währungspolitik. München 1995: Vahlen Verlag, ISBN 3-8006-1999-7.

Weblinks

Ameco Datenbank - http://ec.europa.eu/economy_finance/indicators/annual_macro_economic_database/ameco_applet.htm
Auswärtiges Amt - http://www.diplo.de/diplo/de/Startseite.html
Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) - http://www.bfai.de/DE/Navigation/home/home.html
Central Statistics Office Ireland - http://www.cso.ie/statistics/keyecindicators.htm

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