Wirtschaftslage Finnlands 2008

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Fertig.gif Dieser Artikel wurde durch den Review-Prozess vervollständigt und korrigiert. Der Bearbeiter hat den Artikel zur Bewertung eingereicht. --Romy Zieger 23:24, 8. Jun. 2008 (CEST)
Finnland
thumb
Hauptstadt Helsinki
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Präsidentin Tarja Kaarina Halonen
Regierungschef Matti Vanhanen
Fläche 338.000 km²
Einwohnerzahl 5.279.228 (Stand: Februar 2007)
Bevölkerungsdichte 15,6 Einwohner pro km²


Aktuelle wirtschaftliche Lage

Daten

Kennzahl 2005 2006 2007
Inflationsrate (in %) 0,9 1,9 2,7
Arbeitslosenquote (in %) 8,4 7,7 6,9
nominales BIP (in Mrd. €) 157,2 167,0 178,8
Leistungsbilanz (in % des BIP) + 3,9 + 4,9 + 4,4

In allen bedeutenden Wirtschaftsorganisationen (WTO, IWF, OECD, Weltbank) und seit dem 1. Januar 1995 auch in der EU ist Finnland Mitglied. Die 5.288.200 finnischen Einwohner erwirtschafteten 2007 ein Bruttoinlandsprodukt von 178,759 Mrd. €. Damit rangiert die skandinavische Republik im Mittelfeld, zieht man die weiteren EU-Mitgliedsländer zum Vergleich heran. Das nominale BIP-Wachstum Finnlands 2007 im Vergleich zu 2006 liegt bei 7 %. Für 2008 werden 6 % Zuwachs erwartet. Der wichtigste Wirtschaftssektor Finnlands ist der Dienstleistungsbereich mit einem Anteil am BIP von 65,5 %, gefolgt vom Industrie- und Baugewerbe mit 31,4 % und der Land- und Forstwirtschaft mit etwa 2,9 %. [1] Bezüglich der Arbeitsmarksituation sind ebenfalls positive Entwicklungen zu verzeichnen. Lag die Arbeitslosenquote 2005 noch bei 8,4 %, sank sie bis Ende 2007 auf 6,9 %.[2] In dieser Zeit betrug die Anzahl der nicht besetzten Stellen etwa 29.000. Der finnische Außenhandel stieg 2007 bei den Exporten um 7 % auf 65,5 Mrd. Euro, bei den Importen um 8 % auf 59,5 %. Die Handelsbilanz wies hierbei einen Überschuss von 6,0 Mrd. Euro aus.[1] Wichtigster Handelspartner der Finnen ist Deutschland. Der bilaterale Handelsüberschuss zwischen beiden Ländern liegt bei etwa 1,25 Mrd. Euro.[1] Neben Erzeugnissen der Forst- und Holzindustrie, Metallen, Werkzeugmaschinen, Chemie und Ölprodukten bilden Kraftfahrzeuge die Hauptexporte Finnlands nach Deutschland im Jahr 2007. Die gewichtigsten deutschen Importe sind zum größten Teil Maschinen und Metalle sowie Kraftfahrzeuge und chemische Produkte.[1]

Wirtschaftliche Strategie

Zwischen 1990 und 2000 war Finnland von tiefgreifenden wirtschaftspolitischen Veränderungen geprägt. Zahlen wie eine Arbeitslosenquote von ca. 18 % und ein Staatsdefizit von 12 % untermauern den Handlungsbedarf, der um 1990 herum bezüglich der Wirtschaftspolitik vorhanden war. In der Folgezeit gelang es der finnischen Regierung, durch Steuerreformen und eine zunehmende Know-How-Orientierung sowohl den Staatshaushalt zu konsolidieren, als auch eine konjunkturzyklische Trendwende herbeizuführen. Heute scheint der Wandel von einer Rohstoffnation (z.B. Holz) zum Land des technischen Fortschrittes (z.B. Nokia) zu großen Teilen vollzogen.[3]

Der Realitätsgehalt der Crowding-In-These

Allgemein

Die Crowding-In-These ist ein Verstärkungseffekt bzw. Umschichtungseffekt. Wir versuchen nun diese These anhand empirischer Daten zu belegen. Die Daten zu Finnland stammen aus der AMECO-Datenbank[2]. Die Untersuchung der These erfolgt in zwei Schritten. Im 1. Schritt identifizieren wir die 5-Jahresperiode, wo der Anteil der Staatsausgaben am Bruttonationaleinkommen am stärksten sinkt. Im zweiten Schritt untersuchen wir die Vorkommnisse in der nächsten 5-Jahresperiode.

Identifizierung der 5-Jahresperiode

Abbildung 1.1:
Anteil der Staatsausgaben am BNE
Abbildung 1.2:
BIP und Nachfrageaggregate
Abbildung 1.3:
Nachfrageaggregate in Prozent vom BIP

Abbildung 1.1 zeigt, das der Anteil der Staatsausgaben 1992 ca. 26,63 % betrug und 1993 auf ca. 25,61 % fiel. In den folgenden Jahren sank der Anteil weiter, bis er 1997 ca. 22,69 % erreichte. Wie in Abbildung 1.2 eindeutig zu sehen ist, geht die Produktion von ca. 85 Mrd. € in 1992 auf ca. 74 Mrd. € in 1993 zurück. Ab 1994 kommt es zu einem starken Anstieg der Ausgaben der Unternehmen und Haushalte, wie in Grafik 2 zu sehen, auch wenn Abbildung 1.3, nur einen Anstieg des Anteils der Unternehmen zeigt, wodurch auch die Produktion wieder stieg und 1994 ca. 84 Mrd. € erreichte. Die Produktion hat sich also 1994 wieder auf ihrem Niveau von 1992 eingefunden. Im Jahre 1995 kam es zu einem weiteren starken Anstieg der Produktion. Dieser Anstieg resultierte aus einem starken Anstieg der Ausgaben der einzelnen Nachfrageaggregate. Bis 1997 stiegen sowohl die Konsumausgaben und die Investitionsausgaben stärker als die Staatsausgaben, wie Abbildung 1.2 zeigt, obwohl in Abbildung 1.3, die Anteile der Haushalte und des Staates sanken.

Abbildung 1.2 und Abbildung 1.3 verdeutlichen die Aussage des AS-AD-Modell, dass es nach der Verringerung der Staatsausgaben kurzfristig zu einer Reduktion der Produktion kommt. In den folgenden zwei Jahren stiegen die Ausgaben der Haushalte und der Unternehmen stark an, dies führt zu einem Anstieg der Produktion. Die Ausgaben der Haushalte steigen um ca. 10 Mrd. € auf 51,8 Mrd. € und die der Unternehmen um 4 Mrd. € auf 10,9 Mrd. €. Man kann hier bereits sagen, dass die Produktion mittelfristig wieder zu ihrem natürlichen Niveau zurückgekehrt ist. 1992 lag die Produktion, vor der Reduzierung der Staatsausgaben, bei ca. 85 Mrd. € und im Jahre 1994 lag sie wieder bei ca. 85 Mrd. €. Die Abbildung 1.3 zeigt, dass eine Umschichtung der Staatsausgaben zu den Investitionen der Unternehmen stattfand. Aber bei der Betrachtung von Abbildung 1.2 wird deutlich, dass die Umschichtung sowohl zu den Investitionen der Unternehmen als auch zu den Haushalten stattfand. Der Anstieg dieser Nachfrageaggregate wird auch begleitet von einem Anstieg der Staatsausgaben, was zu einem starken Anstieg der Produktion führt. Die Produktion steigt bis 1997 ständig an, was zu einem Anstieg des Preisniveaus führt. Wegen des erhöhten Preisniveaus steigen die Ausgaben der einzelnen Nachfrageaggregate nicht besonders stark, weil es attraktiver ist Geld anzulegen[4].

Die nachfolgende 5-Jahresperiode

Abbildung 1.1 zeigt, dass der Anteil der Staatsausgaben von 21,93 % in 1998 auf 20,99 % in 2002 gefallen ist. Abbildung 1.2 zeigt, dass die Staatsausgaben und die Ausgaben der Haushalte kontinuierlich stiegen. Die Ausgaben der Unternehmen stiegen auch, aber gingen in 2002 etwas zurück. Abbildung 1.3 zeigt aber nur, dass sich der Anteil der Investitionen der Unternehmen am BIP unregelmäßig erhöht hat, was wohl an dem geringen Ansteigen der Ausgaben der beiden anderen Nachfrageaggregate liegt. Der starke Anstieg der Produktion in dieser Periode führte dazu, dass die Einkommen der Haushalte stiegen, aber auch das Preisniveau.

Auch hier wird das AS-AD-Modell bestätigt, dass ein Ansteigen der einzelnen Nachfrageaggregate, wie im Modell beschrieben, zu einer Steigerung der Produktion führt.

Fazit

Das AS-AD-Modell ist gut geeignet, um gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu veranschaulichen. Das Modell beschreibt wie die Veränderung bestimmter Variablen sich auf die Produktion und das Preisniveau auswirkt. Man kann Mithilfe des AS-AD-Modell sehen, wie sich Geldpolitik oder Fiskalpolitik auswirken. Im Fall eines Crowding-In beschreibt es, wie sich dieser Effekt auf die gesamtwirtschaftliche Produktion auswirkt. Die Grafiken verdeutlichen, im Falle von Finnland, das die These des Crowding-In zutrifft. Die Reduktion der Staatsausgaben führte dazu, dass die Produktion kurzfristig zurückgegangen ist und sich mittelfristig wieder bei ihrem natürlichen Niveau eingefunden hat, weil es nur zu einer Umschichtung der Staatsausgaben kam. Auch wenn es nach der These nur zu einer Umschichtung von Staatsausgaben zu den Investitionen von Unternehmen kommen sollte, kam es zu einer Umschichtung zu den Ausgaben der Haushalte und den Investitionen der Unternehmen. Das liegt, wohl darin, dass das Absinken der Produktion, auch das Preisniveau fallen ließ und so die Haushalte mehr konsumierten. Der Grund für Reduzierung der Staatsausgaben war, der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und die darauf folgende Umstrukturierung der finnischen Wirtschaft. Um den Haushalt zu stabilisieren wurden zahlreiche Staatsunternehmen privatisiert. Die restriktive Fiskalpolitik zeigt sich auch darin, das dass Ausmaß der Verschuldung von Finnland 1993-1997 zwar anstieg, aber von Jahr zu Jahr immer geringer wurde[5].

Die Phillips - Kurven im Zeitablauf

Die Phillips - Kurve ist das Resultat einer empirischen Studie von A. W. Phillips (1914 - 1975[6]) im Jahre 1958, welche die ökonomische Forschung sehr inspirierte.[7] Im Folgenden werden zwei Versionen dieser Kurve untersucht.

Die ursprüngliche Phillips – Kurve

Abbildung 2.1:
Die ursprüngliche Phillips - Kurve

Die Kernaussage der ursprüngliche Phillips – Kurve lautet, dass hohe Inflationsraten zu einer niedrigen Arbeitslosenquote, niedrige Inflationsraten zu einer hohen Arbeitslosenquote führen.

Betrachtet werden die Dekaden 1978 – 1987, 1988 – 1997 und 1998 – 2007 (siehe Abbildung 2.1). Im ersten Jahrzehnt liegt zwischen Inflationsrate und Arbeitslosenquote keine große Spanne. Lediglich in den Jahren 1980 und 1981 sind die Inflationsraten mit 11,6 % und 12,0 % sehr hoch, die Arbeitslosenquoten mit 4,7 % und 4,9 % niedrig. Ähnliches wird in der zweiten Dekade ersichtlich. Besonders ab 1992 führen sehr niedrige Inflationsraten (durchschnittlich 1,45 %) zu deutlich hohen Arbeitslosenquoten (durchschnittlich 14,55 %). Fortgeführt wird dies bis in die dritte Dekade. Erst ab dem Jahr 2000 ist die Arbeitslosenquote wieder unter 10 % und die Spanne zwischen beiden Größen nicht mehr so immens.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die ursprünglichen Phillips – Kurve ihre Aussagekraft in den meisten Jahren der betrachteten Zeiträume behalten hat. Da allerdings manchmal mehr, manchmal weniger, ist eine andere Periodisierung sinnvoll. Ab dem Jahr 1993 ist abgesehen von einigen Ausnahmen keine allzu starke Streuung der Punkte der Phillips –Kurve mehr zu sehen. Dies bedeutet, die Korrelation der beiden Größen ist stärker. Die Betrachtung des Zeitraumes 1993 – 2007 ist somit sinnvoller.

Die erweiterte Phillips – Kurve

Abbildung 2.2:
Die erweiterte Phillips - Kurve

Nachdem andere Ökonomen die Aussagekraft der ursprünglichen Phillips – Kurve anzweifelten, kam es zu der sogenannten erweiterten Phillips - Kurve. Kernaussage dieser ist, dass bei geringer Arbeitslosenquote die Veränderung der Inflationsrate positiv (Inflationsrate aktuelles Jahr > Inflationsrate vergangenes Jahr) und bei hoher Arbeitslosenquote die Veränderung der Inflationsrate negativ ist.

Die oben genannten Dekaden werden nun erneut betrachtet (siehe Abbildung 2.2). Schnell wird ersichtlich, dass hier im Allgemeinen die Aussage der erweiterten Phillips - Kurve nicht zutrifft. Besonders zu beobachten ist dies in dem Zeitraum 1978 – 1986, in dem negative Veränderungen der Inflationsraten zu niedrigen Arbeitslosenquoten führen. In der dritten Dekade ist dies ähnlich zu beobachten auch wenn hier die Arbeitslosenquoten etwas höher liegen. Lediglich in den Jahren 1992 - 1995 sind bei den sehr hohen Arbeitslosenquoten negative Veränderungen der Inflationsraten zu sehen. Beispielsweise beträgt im Jahr 1993 die Arbeitslosenquote 16,3 % und die Veränderung der Inflationsrate -1,1.

Abschließend kann allerdings festgehalten werden, dass für Finnland die Aussage der ursprünglichen Phillips - Kurve besser greift als die der erweiterten Phillips - Kurve.

Die normale Arbeitslosenquote

Abbildung 2.3:
Veränderung der Inflationsrate und Arbeitslosenquote / NAIRU

Unter der normalen Arbeitslosenquote, die sogenannte NAIRU (Nonaccelerating inflation rate of unemployment), versteht man die Arbeitslosenquote, bei der die tatsächliche Inflationsrate mit der erwarteten Inflationsrate übereinstimmt. Die NAIRU ist für die Phillips - Kurve in der Hinsicht von Bedeutung, dass die Veränderung der Inflationsrate nun von dem Unterschied zwischen der Arbeitslosenquote und der NAIRU abhängt. Die Inflationsrate steigt, wenn Arbeitslosenquote < NAIRU; sie sinkt, wenn Arbeitslosenquote > NAIRU.

Betrachtet werden nun die Durchschnittswerte der 3 Dekaden (siehe Abbildung 2.3). In den ersten beiden Dekaden ist die Arbeitslosenquote größer als die NAIRU und eine sinkende Inflationsrate ist zu verzeichnen. Besonders gut ersichtlich ist dies in dem Zeitraum 1988 - 1997, in der die durchschnittliche Arbeitslosenquote 10,4 % und die durchschnittliche NAIRU 7,4 % beträgt. Ein Grund hierfür könnten die bisher stark schwankenden Inflationsraten sein. Besonders interessant ist die dritte Dekade. Im Zeitraum 1998 - 2007 stimmt die durchschnittliche Arbeitslosenquote mit der durchschnittlichen NAIRU überein, was wohl in den nur noch leicht schwankenden Inflationsraten begründet ist, die nun durchschnittlich bei 2 % liegen. Die NAIRU hat somit in dieser Dekade eine höhere Aussagekraft.

Wirtschaftspolitik

Schlussfolgernd ist der finnischen Wirtschaftspolitik eine Orientierung an der ursprünglichen Phillips – Kurve zu empfehlen, besonders auf Grund des seit 1993 gut erkennbaren Zusammenhangs. Die Inflationsraten sind niedrig und nur noch leicht schwankend; die Arbeitslosenquoten sind recht hoch. Dennoch darf man nicht vergessen, dass selbst die Phillips – Kurve auch nur als ein Modell und deshalb vorrangig als ein Unterstützungswerkzeug für die Wirtschaftspolitik anzusehen ist. In der Praxis ist die Einbeziehung weiterer Einflussfaktoren unabdingbar.

Disinflations-Opfer

Dieser Abschnitt befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit im Untersuchungsland Finnland. Es soll im Folgenden anhand einer 7-Jahres-Periode veranschaulicht werden, ob bzw. wie die Inflationsbekämpfung in Finnland durch die Wahl einer glaubwürdigen Geldpolitik erfolgreich verlief.

Disinflation und Opferverhältnis

Als Disinflation bezeichnet man den kontinuierlichen Rückgang der Inflationsrate. Betrachtet man in einer Phillips-Kurve den Verlauf von Inflationsrate und Arbeitslosigkeit, ist erkennbar, dass durch eine abnehmende Inflationsrate steigende Arbeitslosigkeit resultiert. Durch diesen weitläufigen Effekt geht Output verloren, der mit Vorteilen geringerer Inflation ins Verhältnis gesetzt werden kann, was im Ergebnis das Opferverhältnis ("sacrifice ratio") darstellt.

Die Betrachtungen der gewählten 7-Jahres-Periode beziehen sich im Folgenden auf das Zeitfenster von 1990 (Basisjahr) bis 1997, da in diesem Zeitraum die Inflationsrate Finnlands um die meisten Prozente gesunken ist.[2] Zwar gab es Anfang der 80er-Jahre hohe Inflationsraten um ca. 5,2 % und eine vergleichsweise schwache Währung, aber in den darauf folgenden Jahren war anders als zu Anfang der 90er-Jahre kein massiver Rückgang erkennbar (siehe Abbildung 3.1). 1990 betrug die Inflationsrate 4,77 % und sank in den folgenden 7 Jahren um 3,63 % auf 1,14 Prozentpunkte. Jedoch ist prägnant, dass durch jede Verminderung der Inflationsrate seit 1990 hohe Arbeitslosigkeit resultiert, zum Teil bedingt durch den Zusammenbruch des Handels mit der Sowjetunion.[8]

Abbildung 3.1:
Inflationsrate und Arbeitslosenquote im Zeitverlauf seit 1960
Abbildung 3.2:
kumulierte Disinflation (in %) im Zeitfenster 1990 - 1997
Merkmale in % 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997
tatsächliche Arbeitslosenquote 3,2 6,7 11,7 16,0 16,6 14,8 15,0 12,7
natürliche Arbeitslosenquote 4,77 6,18 7,31 7,97 8,7 9,35 10,31 10,65
Inflationsrate 4,77 3,43 2,25 1,87 0,99 0,9 0,54 1,14
kumulierte Überschussarbeitslosigkeit - 1,04 3,34 11,37 19,28 24,73 29,41 31,46
kumulierte Disinflation 1,34 2,52 2,91 3,78 3,87 4,23 3,63
Opferverhältnis - 0,78 1,33 3,92 5,1 6,38 6,95 8,67
eigene Berechnungen
(Quellen: Inflationsrate und tatsächliche Arbeitslosenquote: AMECO-Datenbank, natürliche Arbeitslosenquote (NAIRU): OECD-Org.)


Der Zusammenbruch der Handelsbeziehungen zur ehemaligen Sowjetunion, die in etwa ein Viertel der gesamten Exporte Finnlands ausmachten, könnte Erklärung für den Anstieg der Arbeitslosenquote bei gleichzeitiger Rezession liefern.[9] Diese von 1991 - 1993 dauernde Rezession stellte zum einen die tiefste Rezession Finnlands sowie die eines europäischen Industriestaates überhaupt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges dar. Als Erklärung für den sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenquote ab Anfang der 90er-Jahre kann weiterhin eine unkontrollierte Bankenkrise, hervorgerufen durch haushaltspolitische Entscheidungen, herangezogen werden.

Betrachtet man in der 7-Jahres-Periode den Verlauf des Opferverhältnisses, so ist im Zeitraum von 1991 - 1997 eine kontinuierliche Steigerung dieser Verhältniszahl aus kumulierter Überschussarbeitslosigkeit und kumulierter Disinflation (siehe Abbildung 3.2) eines Jahres erkennbar. 1991 liegt ein negatives Opferverhältnis von - 0,78 vor, welches fortan bis 1997 stetig auf 8,67 % anstieg. Weiterhin könnten rationale Erwartungen und mangelnde Glaubwürdigkeit ausschlaggebende Faktoren bei einem steigenden Opferverhältnis sein.

Finnlands Wirtschaftspolitik nach Ende der Rezession

Im Folgenden wird der Zusammenhang zwischen der jährlich sinkenden Inflationsrate und der ansteigenden Arbeitslosigkeit mit Hilfe der Lucas-Kritik erläutert. Jene Theorie besagt, dass sobald ein Staat systematisch einen bestehenden Trade-off von sinkenden Inflationsraten und einer zeitgleichen Reduzierung der Arbeitslosenquote auszunutzen versucht, dieser beseitigt wird.[10] Aufgrund der anfänglichen Rezession in Finnland schien es an konsequenten wirtschafts- und geldpolitischen Maßnahmen gemangelt zu haben, da trotz sinkender Inflationsraten die Arbeitslosigkeit enorm angestiegen ist.

So stellt sich die Frage, wie Finnland es gelang, die zerrende Rezession zu überwinden und die wirtschaftliche Entwicklung auf gerade Bahnen zu führen. Aufgrund des Anstiegs der Inflationsraten zu Beginn der 90er-Jahre verteuerten Preisanstiege Investitions- und Konsumgüter. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit bis auf ca. 17 %. Möglicher Grund für diese hohe Arbeitslosenquote könnte sein, dass durch die wirtschaftliche Neubesinnung Finnlands in stärkere Wirtschaftspolitik und einer Liberalisierung der Märkte, die "ältere" Generation des konventionellen Arbeitssektors keine Chance hatte sich zu integrieren.[11]

Doch Grundsätzlich war die angestrebte Wirtschaftspolitik konsequent und schuf Zuversicht. Nach und nach vertiefte sich das Krisenbewusstsein der Entscheidungsträger, da das wirtschaftliche Ziel gewesen ist, die Preiswettbewerbsfähigkeit zu stärken und weiterhin die Inflation zu senken.[12] Zunehmend stieg das Vertrauen der Parteien, so dass durchgeführte Sparmaßnahmen akzeptiert wurden und parallel die Beschäftigung und die Produktion nachhaltig gefördert werden sollten, was eine Glaubwürdigkeit der politischen Maßnahmen unterstreicht. Spätestens 1995 hatten die geld- und wirtschaftspolitischen Reformen in Finnland Unterstützung gefunden. Dass diese Politik trotz enormer Rezession erfolgreich verlief, belegen die Zahlen, welche bis heute eine stetige Reduzierung der Arbeitslosenquote aufweisen (1994: 16,6 %; 2007: 6,9 %).

Damit lässt sich zusammenfassend eine erfolgreiche Geldpolitik Finnlands erkennen, die in den Folgejahren der Rezession erwirkte, dass nicht nur die Glaubwürdigkeit ihres Handelns stieg, sondern die aktuell nahezu stagnierenden Inflationsraten von stetig sinkenden Arbeitslosenquoten begleitet werden.

Lohnstückkosten und realer multilateraler Wechselkurs

Begriffsabgrenzung

Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit dem realen multilateralen Wechselkurs, den Lohnstückkosten, sowie dem Zusammenhang dieser Begriffe.

Der reale Wechselkurs ist der verhältnismäßige Preis inländischer (also finnischer) Güter in ausländischen Gütern ist. Ein solcher Wechselkurs bezieht jedoch zunächst lediglich zwei Länder ein, Finnland sowie ein ausgewähltes ausländisches Land. Wird der Wert der finnischen Güter in Relation zu mehreren ausländischen Handelspartnern gesetzt, dann spricht man von einem multilateralen realen Wechselkurs (kurz REER). Dieser ist in der Fachliteratur auch als realer Außenwert oder effektiver Wechselkurs bekannt.[13]

Den zweiten wichtigen Begriff stellen die Lohnstückkosten (kurz ULC) dar. Sie spiegeln den für die Herstellung einer Einheit angefallenen Lohnbetrag wider. Als reale Lohnstückkosten wird die Angabe der Lohnstückkosten in Prozent des Bruttoinlandsproduktes verstanden.[14]

Wettbewerbsfähigkeit und realer Außenwert

Der reale Außenwert ist lediglich ein Maß für die Veränderung der Preisverhältnisse zwischen inländischen und ausländischen Gütern. Es lassen sich also durch den realen multilateralen Wechselkurs Rückschlüsse auf die Konkurrenzfähigkeit des Inlandes gegenüber des Auslandes ziehen. Hinsichtlich Finnlands bedeutet dies, dass durch eine Abwertung des realen multilateralen Wechselkurses finnische Güter, bezogen auf ausländische Güter, günstiger werden, was zu einer Erhöhung der finnischen Wettbewerbsfähigkeit führt. Demzufolge resultiert eine Aufwertung des realen multilateralen Wechselkurses Finnlands in einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit Finnlands gegenüber dem betrachteten Ausland.

Inhaltlicher Zusammenhang zwischen REER und ULC

Abbildung 4.1:
Entwicklungsvergleich REER mit Partners

Im Rahmen dieses Dossiers ist der reale multilaterale Wechselkurs als Preis finnischer Güter, ausgedrückt in ausländischen Gütern anzusehen. Folglich müssen für den Erwerb von finnischen Gütern mehr ausländische Güter eingetauscht werden, wenn der Preis finnischer Güter gestiegen ist. Da sich höhere Lohnstückkosten direkt auf den Preis auswirken, können Steigerungen der Lohnstückkosten zur Aufwertung des realen multilateralen Wechselkurses führen, analog dazu aber Senkungen der Lohnstückkosten auch eine Abwertung des realen Außenwertes hervorrufen.[15] Es lässt sich also festhalten, dass eine Steigung der Lohnstückkosten in Finnland die Wettbewerbsfähigkeit Finnlands, bezogen auf das Ausland, beeinträchtigen kann. Eine Senkung der Lohnstückkosten ermöglicht wiederum gegenteilige Auswirkungen, also eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

Statistischer Zusammenhang zwischen REER und ULC

Abbildung 4.2:
Entwicklung der nominalen Lohnstückkosten Finnlands im Zeitverlauf

Sieht man sich die Verläufe der Indizes von Lohnstückkosten und realem Außenwert an Abbildung 4.1, können die eben genannten Punkte nur bedingt bestätigt werden. In den Jahren 1998 bis 2000 führten die geringfügig steigenden Lohnstückkosten nicht zu einer ähnlichen Entwicklung des realen multilateralen Wechselkurses. Der sank im gleichen Zeitraum drastisch. Erst ab 2000 kann von ähnlichen Entwicklungstendenzen gesprochen werden.

Abbildung 4.3:
Zusammenhang zwischen ULC und REER Finnlands

Warum lagen in den Jahren 1998 bis 2000 diese Abweichungen vor? Ein Grund kann in der Entwicklung der Lohnstückkosten in wichtigen Partnerländern liegen. Abbildung 4.2 stellt einen Vergleich finnischer Lohnstückkosten mit wichtigen Handelspartnern dar. Die Handelspartner haben jeweils einen Außenhandelsumsatz von mindestens 7 Mrd. Dollar mit Finnland und sind deshalb bei der Berechnung des realen multilateralen Wechselkurses auch hoch gewichtet.[16]


Betrachtet man nun die Entwicklung der Lohnstückkosten zwischen 1998 und 2000, so ist zu erkennen, dass nur Deutschland einen ähnlich geringen Anstieg der Lohnstückkosten wie Finnland zu verzeichnen hat. In allen anderen beobachteten Ländern waren demnach höhere Preissteigerungen als in Finnland der Fall. Dadurch sind finnische Güter günstiger geworden, in Relation zu ausländischen Gütern, was sich in einer Abwertung des realen Außenwertes widerspiegelt. Ein weiterer Grund für den Abfall des realen multilateralen Wechselkurses finnischer gegenüber ausländischer Güter kann in der Entwicklung der nominalen Wechselkurse gesehen werden. Die Währungen sehr wichtiger Handelspartner - das britische Pfund, die schwedische Krone und der US-Dollar – erfuhren eine Aufwertung gegenüber dem Euro bzw. dem ECU.[2]

Ab 2000, ein Jahr nach der Einführung des Euros, waren die Einflüsse der nominalen ausländischen Währungen nicht mehr so hoch. Auf die Entwicklung der Lohnstückkosten trifft in etwas das gleiche zu. Darin sind mögliche Gründe für die ähnliche Entwicklung von Lohnstückkosten und realem multilateralen Wechselkurs zu sehen.

Die Berechnung des Korrelationskoeffizienten von Lohnstückkosten und realem Außenwert Finnlands Abbildung 4.3 bestätigt die eben genannten Thesen. Berechnet man diese statistische Kennzahl für die kompletten 10 Perioden, so ist die Korrelation mit 0,1553 sehr gering. Das lässt sich damit begründen, dass für die Entwicklung des realen Außenwertes zwischen 1998 und 2000, wie eben erläutert, auch andere Faktoren kausal waren. Die Korrelation nur für die letzten 5 Jahre ist hingegen mit 0,8149, wie bereits beschrieben, wesentlich höher.

Restriktive Fiskalpolitik bei offenen Güter- und Finanzmärkten

In einer offenen Volkswirtschaft wirkt sich eine restriktive Fiskalpolitik (um das Budgetdefizit des Staates zu senken) kurzfristig negativ auf das Produktionsniveau aus. Mittelfristig wird das Produktionsniveau wieder den alten Stand erreichen, da die geringere Staatsnachfrage durch einen erhöhten privaten Konsum kompensiert wird. Wie schon im Punkt 2 beschrieben, ist der Zeitraum von 1993 bis 1997 sehr gut geeignet, um die Auswirkungen restriktiver Fiskalpolitik auf die Wirtschaft Finnlands zu untersuchen.

Auswirkungen auf die Handels-, Leistungs- und Kapitalbilanz

Abbildung 5.1:
Teilbilanzen der Zahlungsbilanz

Die Handelsbilanz stellt die Warenexporte und Warenimporte eines Landes gegenüber. Übersteigen die Exporte die Importe liegt ein Handelsbilanzüberschuss vor. Umgekehrt liegt ein Handelsbilanzdefizit vor. Die Handelsbilanz ist ein Teil der Leistungsbilanz. Die Leistungsbilanz erfasst alle Ströme von Waren und Dienstleistungen, sowie Faktoreinkommen. Weiterhin werden unilaterale Leistungen, wie z. B. Entwicklungshilfe, Beiträge an die EU, erfasst.[17]

Die Kapitalbilanz erfasst die Finanzströme eines Landes mit dem Rest der Welt. Sie sollte theoretisch ein Spiegelbild der Leistungsbilanz sein. Praktisch trifft dies in der Regel nicht zu, da sich nicht alle Daten für die Bilanzen exakt erfassen lassen. Alle drei Bilanzen sind Bestandteile der Zahlungsbilanz eines Landes.

Die Staatsausgaben sind Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Finnlands, somit sollten bei restriktiver Fiskalpolitik des Staates die Importe sinken (die Exporte nicht, da diese von der ausländischen Nachfrage abhängen). Durch die geringeren Importe wird der Handelsbilanzüberschuss erhöht bzw. ein Defizit abgebaut. Wie in Abbildung 5.1 zu erkennen ist, wird im Untersuchungszeitraum der Handelsbilanzüberschuss deutlich erhöht. Dies ist zurückzuführen auf die stark angestiegenen Exporte Finnlands. Der Anstieg der Exporte ist damit zu begründen, dass durch den kurzfristigen Rückgang des Produktionsniveaus die Arbeitslosigkeit steigt und somit eine Senkung der Nominallöhne stattfindet. Dies führt wiederum zu einer Senkung der Preise für Güter, was die Nachfrage aus dem Ausland erhöht. Somit lässt sich Finnland als Güterexportnation charakterisieren, da auch mittelfristig die Exporte steigen. Die Leistungsbilanz Finnlands ist im Untersuchungszeitraum deutlich gestiegen und weist ab 1994 einen Überschuss aus. Dieser begründet sich vor allem durch den hohen Anteil der Handelsbilanz an der Leistungsbilanz Finnlands. Die Kapitalbilanz müsste gemäß der Theorie in etwa ein Spiegelbild der Leistungsbilanz sein. Die Kapitalbilanz Finnlands ist im Untersuchungszeitraum von einem leicht negativen auf ein leicht positives Ergebnis gestiegen. Dies bedeutet, dass am Anfang des Untersuchungszeitraums die Kapitalbilanz entsprechend der Theorie verläuft, d. h. sie sinkt bei einem gleichzeitigen Anstieg der Leistungsbilanz. Das positive Ergebnis kann durch verstärkte Investitionen aus dem Ausland in Finnland hervorgerufen werden.

Übertragungsmechanismen

Als Übertragungsmechanismen werden die dynamischen Auswirkungen auf einen Schock (makroökonomischer Schock) bezeichnet. Jede Volkswirtschaft unterliegt einer Vielzahl von Schocks wie z. B. Änderung der Investitionstätigkeit oder Konsumausgaben privater Haushalte, Veränderungen des Ölpreises, politische Maßnahmen. Die Übertragungsmechanismen können von Schock zu Schock unterschiedlich ablaufen, d. h. die Auswirkungen können am Anfang stark sein und sich dann im Zeitverlauf abschwächen oder umgekehrt.[18]

Theorie des mittelfristigen Crowding-In-Effekts

Abbildung 5.2:
Private Konsumausgaben


Wie bereits im Punkt 2 genauer erläutert, erfolgt entgegen den kurzfristigen Auswirkungen einer restriktiven Fiskalpolitik auf das Produktionsniveau, mittelfristig eine Anpassung auf das ursprüngliche Niveau. Ursache hierfür ist der kurzfristige Rückgang der Gesamtnachfrage was mit einem Rückgang der Produktion verbunden ist. Der Rückgang der Produktion führt wiederum zu einem Absinken des Zinses. Der gesunkene Zins regt die privaten Haushalte an vermehrt zu investieren. Durch diese Erhöhung der Investitionen der privaten Haushalte wird die geringere Staatsnachfrage ausgeglichen. Für Finnland lässt sich die These des mittelfristigen Crowding-in-Effekts bestätigen. Abbildung 5.2 verdeutlicht dies, da in dem Untersuchungszeitraum und in den folgenden Jahren die privaten Konsumausgaben kontinuierlich gestiegen sind.

Wirtschaftlicher Ausblick

Betrachtet man den Erfolg und die Rentabilität der europäischen Unternehmen, so kann behauptet werden, dass die finnischen an oberster Stelle rangieren. Bedingt durch ein stabiles wirtschaftliches Umfeld und umfassende Reformen ist Finnland in der Lage, auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren.[19] Nachdem 2007 noch ein Zuwachs des realen Bruttoinlandsproduktes von 4,4 % gegeben war, wird für 2008 und 2009 mit niedrigeren Werten gerechnet. Prognosen zufolge werden demnach 2,8 % (2008) und 2,6 % (2009) zutreffen.[20] Ein Grund dafür kann in der Abschwächung der Konjunktur liegen. Die Konsumausgaben der Haushalte lagen in 2007 bei ca. 3,5 %, für 2008 und für 2009 wird mit einem Anstieg von ca. 2,8 % (2008) und ca. 2,5 % (2009) gerechnet. Die Gründe hierfür liegen, in der hohen Konsumneigung der Finnen sowie der steigenden Beschäftigungsquote und den angekündigten Steuererleichterungen für private Haushalte. Die Konsumausgaben des Staates und die Investitionsausgaben der Unternehmen werden, aufgrund von Modernisierungen, Kapazitätserweiterungen, Projekten des Staates, um ca. 2-3 Mrd. € steigen [21]. Seit 1994 sank die Arbeitslosenquote stetig. Ein weiteres Sinken wird auch für die Jahre 2008 (6,3 %) und 2009 (6,1 %) prognostiziert. Anders bei der Inflationsrate. Für das Jahr 2008 ist eine Erhöhung von 1,2 % auf 3,9 % zu vermuten, wobei ein Grund hierfür u. A. die stetigen Preiserhöhungen von Kraftstoffen ist. Im Jahr 2009 wird sie jedoch voraussichtlich wieder auf 2,4 % sinken.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Auswärtiges Amt - Finnland (2007): Wirtschaft,http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Finnland/Wirtschaft.html (2008)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 AMECO-Datenbank, Economical and Financial Affairs Database (2008)
  3. Nyberg, Rene (2007): Finnland – vom Forst- und Agrarland zum Hochtechnologieland, http://www.ost-west-forum.de/files/060307_vortrag_nyberg.pdf, Abruf 04.06.2008
  4. O. Blanchard, G. Illing, Makroökonomie, 3. akt. Auflage 2004, Pearson Studium, ISBN 3-8273-7051-5 S. 224
  5. Wikipedia[1]
  6. Alban W. Phillips [2], Abruf 30.05.2008
  7. Dieckheuer, Gustav: Makroökonomik, 1993, S. 361
  8. Klas Eklund: Das Märchen vom nordischen Weg, http://www.vision-d.de/Service_Menu/Pressebereich/Presseresonanzen/Ohne_Titel/Klas_Eklund__Das_Maerchen_vom_nordischen_Weg.html, Abruf 20.05.2008
  9. Finnland: hoch im Norden [3], Abruf 08.06.2008
  10. Wagner, Helmut: Europäische Wirtschaftspolitik: Perspektiven einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, Springer-Verlag, 2. überarbeitete Auflage, Sept. 2007, S. 27
  11. Matuschek, Marion: Die Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zu Finnland und Großbritannien: Befunde und ökonomische Analysen, Grin-Verlag, 1. Auflage, August 2007, S. 63
  12. Nyberg, Rene (2007): Finnland – vom Forst- und Agrarland zum Hochtechnologieland, http://www.ost-west-forum.de/files/060307_vortrag_nyberg.pdf, Abruf 30.05.2008
  13. Blanchard, Olivier / Illing, Gerhard: Makroökonomie, 2006, S. 516 ff
  14. Rittenbruch, Klaus: Makroökonomie, 2000, S. 130 ff
  15. Blanchard, Olivier / Illing, Gerhard: Makroökonomie, 2006, S. 521
  16. United Nations Statistics Division, Commodity Trade Statistics Database, Abruf am 15.05.2008
  17. Blanchard, Olivier / Illing, Gerhard: Makroökonomie,2006, S. 526
  18. Blanchard, Olivier / Illing, Gehard: Makroökonomie, 2006, S 232
  19. Gute Aussichten für Finnlands Wirtschaft [4], Abruf 08.06.2008
  20. Europäische Kommission - Eurostat EUROSTAT, Abruf 05.06.2008
  21. Bundesagentur für Außenwirtschaft [5]

Literatur

  • Barro, R. J.: Makroökonomie, 2. Auflage, Regensburg: Transfer-Verlag, 1989, ISBN 3-924-956-60-X
  • Blanchard, O.; Illing, G.: Makroökonomie. 4. Auflage, München [u.a.]: Pearson Studium, 2007, ISBN 978-3-8273-7209-3
  • Blümle, G.; Patzig, W.: Grundzüge der Makroökonomie, 3. Auflage, Freiburg i. Br.: Haufe, 1993, ISBN 3-448-02855-X
  • Dieckheuer, G.: Makroökonomik, Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1993, ISBN 3-540-56962-6
  • Matuschek, Marion: Die Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zu Finnland und Großbritannien: Befunde und ökonomische Analysen, 1. Auflage, Grin-Verlag, August 2007, ISBN 3-638-67586-6
  • Rittenbruch, K.: Makroökonomie,11. Auflage, München: Oldenbourg Verlag, 2000, ISBN 3-486-25486-3
  • Wagner, Helmut: Europäische Wirtschaftspolitik: Perspektiven einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, 2. überarbeitete Auflage, Berlin, Springer-Verlag, Sept. 2007, ISBN 3-540-62964-5

Weblinks

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