Verlust durch Konsumverzerrung

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Definition

Die Konsumverzerrung ist ein Effizienzverlust der Wohlfahrt, der entsteht, wenn der Binnenpreis über den Weltmarktpreis getrieben wird. Dies kann durch verschiedene Außenhandelspolitische Instrumente, wie z.B. Zölle, Exportsubventionen, Importquote, Exportbeschränkung und Local-Content-Klauseln, entstehen. Der daraus entstehende Nachfragerückgang der Konsumenten kann an der Konsumentenrente abgelesen werden.

Es ist zu beachten, dass der Verlust durch Konsumverzerrung in Verbindung mit der Produktionsverzerrung und dem Terms-of-Trade-Gewinn (ToT-Gewinn) steht.

Beispiel

Unbenannt3.jpg


Rot: Konsumverzerrung (Grafik nur auf Konsumverzerrung bezogen. Weltmarktpreis und andere Einflussfaktoren sind hier nicht berücksichtigt)

P ist der Weltmarktpreis = Binnenpreis. Wenn jetzt z. B. ein Importzoll festgelegt wird, dann steigt der Binnenpreis auf P*. Dadurch sinkt der inländische Konsum von D auf D*. Folglich sinkt die Konsumentenrente um ∆P.

Verlust durch die Konsumverzerrung entsteht nur dann, wenn der Terms-of-Trade-Gewinn kleiner ist, als die Summe der Produktionsverzerrung und der Konsumverzerrung.

Verlust der Wohlfahrt(Weltmarktpreis sinkt): ToT-Gewinn - Produktionverzerrung - Konsumverzerrung

Wenn der Weltmarktpreis nicht beeinflusst wird, dann entsteht kein ToT-Gewinn. Dadurch entsteht immer ein Verlust der Wohlfahrt.

Dann gilt: Verlust der Wohlfahrt: Produktionsverzerrung + Konsumverzerrung

Berechnung

Konsumverzerrung: -∆D*∆P/2

Unbenannt4.jpg


Quellen

Krugman, Paul R. und Maurice Obstfeld, Maurice, Internationale Wirtschaft: Theorie und Politik der Außenwirtschaft, 7. Aufl., München: Pearson, 2006.